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Sparguthaben

Vorwort

links: Martin Bühler, Präsident der Verwaltungskommission
rechts: Andrea Seifert, Direktor

Das Geschäftsjahr 2025 verlief für die PKGR sehr erfreulich. Wir können erneut auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Deckungsgrad liegt bei über 120 Prozent. Die Versicherten partizipieren direkt am Erfolg – ihnen wurde 2025 ein überaus attraktiver Zins auf ihrem gesamten Sparguthaben gutgeschrieben, der deutlich über dem gesetzlichen Mindestzinssatz liegt. Auch im operativen Betrieb war das Geschäftsjahr von Erfolg gekrönt. Was die GKB und die PKGR 2024 zusammen auf dem Papier entworfen haben, hat sich 2025 in der Praxis bestens bewährt. Das neue Vorsorgewerk ist erfolgreich aufgesetzt und die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei. Wir können mit Stolz verkünden: «Die PKGR kann Sammeleinrichtung».

2025 war für die PKGR ein Wahljahr. Es galt, die zehn Mitglieder der Verwaltungskommission für die Amtsperiode 2026–2029 zu bestimmen. Wir haben die Wahlen der Arbeitnehmendenvertretung erstmals elektronisch durchgeführt. Die Neuerung hat den administrativen Ablauf erwartungsgemäss verbessert. Bereits die Kandidaturen konnten bequem über die Wahlplattform eingereicht werden, was einen reibungslosen und effizienten Prozess gewährleistete. Das Wahlergebnis war dank des Onlinetools innerhalb von Sekunden ermittelt. Das aufwendige und kontrollintensive Auszählen der Stimmzettel entfiel. Was uns jedoch enttäuschte, war die Stimmbeteiligung von lediglich knapp 8 Prozent. Wir haben uns durch die komfortable Stimmabgabe eine deutlich höhere Beteiligung erhofft. Auch andere kantonale Pensionskassen weisen eine tiefe Stimmbeteiligung auf.

Schweizer Pensionskassen haben in den letzten drei Jahren durchschnittlich jährliche Vermögenserträge von rund 6 Prozent erzielt. Das ist fast doppelt so viel wie in den letzten 20 Jahren. Finanzmärkte unterliegen Zyklen. Angesichts von Zinsen nur knapp über null Prozent braucht es keine besondere Prognosefähigkeit, um tiefere zukünftige Erträge vom «dritten Beitragszahler» zu erwarten. Die Vermögensanlagen der PKGR sind langfristig ausgerichtet, und wir können die Erträge nur bedingt beeinflussen. Bei der PKGR legen wir besonderen Wert darauf, dass ein möglichst hoher Anteil der Anlageerträge – unabhängig von ihrer absoluten Höhe – in Form von Verzinsung auf den Vorsorgekapitalien bei den Versicherten ankommt. Reibungsverluste reduzieren wir so weit wie möglich. Dazu gehören eine effiziente Organisation mit tiefen Verwaltungs- und Vermögensverwaltungskosten ebenso wie Leistungen, die frei von ungewollter Umverteilung sind. Das finanzielle Polster ist bei allen drei Vorsorgewerken vorhanden, um auch in einem Umfeld volatiler Finanzmärkte erfolgreich zu bestehen. Trotz eingetrübter Sicht am Finanzmarkt-Himmel blicken wir deshalb zuversichtlich in die Zukunft.

Martin Bühler
Präsident der Verwaltungskommission

Andrea Seifert
Direktorin

 
 
In unserer Geschäftsentwicklung konnten wir weitere wichtige Meilensteine erreichen.

Rückblick

Erneuerungswahlen Verwaltungskommission

Die Verwaltungskommission ist das oberste Führungsorgan der PKGR und setzt sich paritätisch aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmenden zusammen. Ihre Mitglieder werden alle vier Jahre gewählt. Im Jahr 2025 fanden die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsdauer vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2029 statt. Die Regierung des Kantons Graubünden bestimmte die fünf Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber. Die Versicherten wählten die fünf Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmenden. Die Verwaltungskommission für die Amtsperiode 2026–2029 setzt sich wie folgt zusammen.

Vertretung der Arbeitnehmenden
  • Diego Caluori (neu), Senior Finanzplaner, Graubündner Kantonalbank
  • Celina Jörger (neu), Leiterin HR Services, Psychiatrische Dienste Graubünden
  • Andri Müller (bisher), Chef Fahndungsdienste Kriminalpolizei, Kantonspolizei Graubünden
  • Michele Zanetti (neu), Gemeindeschreiber, Gemeinde Poschiavo
  • Josef Züger (bisher), Lehrperson, Bündner Kantonsschule
Vertretung der Arbeitgeber
  • Martin Bühler (bisher), Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Finanzen und Gemeinden, Kanton Graubünden
  • Patricia Deflorin (bisher), Dozentin und Forschungsleiterin, Fachhochschule Graubünden
  • Roger Gabathuler (bisher), Leiter Advice & Solutions, Graubündner Kantonalbank
  • Raphaela Holliger (neu), Rechtsanwältin und Kirchenrätin, Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden
  • Ernst Sax (bisher), Rechtsanwalt und Gemeindepräsident Obersaxen Mundaun

Die GKB ist mit ihren Mitarbeitenden ab dem 1. Januar 2025 in einem eigenen Vorsorgewerk versichert. In diesem Rahmen verfügt die GKB über einen Vorsorgeplan, eine Anlagestrategie und einen Deckungsgrad. Die Vermögensübertragung ist per 1. Januar 2025 erfolgt. Dank der erweiterten Flexibilität kann das gesamte Vorsorgekonzept noch spezifischer auf die Bedürfnisse der GKB ausgerichtet werden, was auch positive Auswirkungen auf die Arbeitgeberattraktivität der Bank hat. Für die GKB und die PKGR ist es wichtig, ihre institutionelle Verantwortung in und für Graubünden aktiv wahrzunehmen. Die PKGR hat die Ambition, sich lösungs- und zukunftsorientiert für die Bedürfnisse von bestehenden und neuen Pensionskassenanschlüssen einzusetzen und ist offen für weitere Vorsorgewerke.

Die PKGR erbringt ihre Dienstleistungen weiterhin mit sehr tiefen Verwaltungskosten. Im vergangenen Jahr sind die Verwaltungskosten pro versicherte Person leicht angestiegen (von 107 auf 114 Franken). Sie bewegen sich aber weiterhin deutlich unter dem Branchenschnitt und zeugen von der schlanken Organisation der PKGR. Die Schweizer Pensionskassenstudie 2025 (Swisscanto) zeigt bei Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen öffentlicher Arbeitgeber durchschnittliche Verwaltungskosten von 202 Franken (Vorjahr 203 Franken). Der Mittelwert aller Pensionskassen beträgt 330 Franken, fast dreimal so viel wie bei der PKGR.

Auch die Kosten für die Vermögensverwaltung sind weiterhin auf einem sehr tiefen Stand. 2025 konnten sie dank Skaleneffekten sogar nochmals gesenkt werden. Die Gesamtkostenquote «TER» beträgt 0,20 Prozent (2024: 0,22 Prozent). Das bedeutet, dass pro 100 Franken Vorsorgevermögen 20 Rappen für die Vermögensverwaltung anfallen. Die vermögensgewichtete Vergleichszahl aus der Pensionskassenstudie 2025 beträgt 0,41 Prozent. Rechnet man die eingesparten 21 Rappen auf das gesamte Vorsorgevermögen auf, erhält man jährliche Einsparungen von über 9 Millionen Franken. Diese Gelder kommen direkt den Versicherten zugute.

Alle Schweizer Vorsorgeeinrichtungen haben gegenüber ihren Versicherten eine gesetzliche Informationspflicht. Zusätzlich zu den bewährten und standardisierten Informationen wie dem Vorsorgeausweis und dem Geschäftsbericht setzt die PKGR auf weitere Informations- und Kommunikationsgefässe.

Wir haben 2025 die erste Ausgabe des neuen PKGR-Magazins «pausa» publiziert und eine Informationsbroschüre aufgelegt. Das Magazin wird in gedruckter Form an alle Versicherten verschickt und digital auf der Webseite für alle Interessierten zur Verfügung gestellt. Es ist uns wichtig, alle Anspruchs- und Zielgruppen zu erreichen. Dazu setzen wir bei der PKGR verschiedene analoge und digitale Informationskanäle ein. Diese orientieren sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen, zum Beispiel der Arbeitgebenden, Versicherten und Rentenbeziehenden.

Klare und zielgerichtete Kommunikation in der beruflichen Vorsorge ist unerlässlich, um Wissen, Vertrauen und Verständnis bei allen Beteiligten zu schaffen. Die Informationsbedürfnisse sind gewachsen. Mitarbeitende wollen heute besser über die finanzielle Lage ihrer Pensionskasse und ihre Altersleistungen informiert sein. Elektronische Medien erleichtern den Zugang zu Informationen, dennoch ist die verwendete Sprache oft noch zu technisch und zu kompliziert.

Wir haben in den letzten Jahren viel Energie in dieses Thema eingesetzt und gemäss vielen positiven Rückmeldungen grosse Fortschritte bei der Information und Kommunikation erzielt.

Sehr gut etabliert sind beispielsweise die Online-Portale sowie die App myPKGR und die regelmässigen Webnews, Newsletter und LinkedIn-Beiträge. Kundenbesuche bei Arbeitgebenden und Informationsveranstaltungen für Versicherte werden ebenfalls sehr geschätzt. Seit 2025 bietet die PKGR auch Webinare an. Dieses kompakte Weiterbildungsangebot ist praxisnah, thematisch aktuell und zielgruppenspezifisch ausgerichtet auf die Bereiche Vorsorge, Arbeit und Gesundheit.

Nachhaltigkeit ist ein Schwerpunkt der Anlagestrategie der PKGR. Das Engagement in ökologischer und sozialer Hinsicht sowie im Bereich der Unternehmensführung (ESG: «Environment», «Social», «Governance») wird laufend überprüft und kontinuierlich verstärkt. Die transparente Berichterstattung ist dabei ein zentrales Instrument. Die PKGR orientiert sich am ESG-Reporting-Standard des ASIP.

Die PKGR berücksichtigt bei ihren Anlageentscheiden sämtliche Portfoliorisiken, auch Portfoliorisiken, welche aus nicht finanziellen Einflussfaktoren entstehen. Der Klimawandel ist dabei Bestandteil dieser sogenannten ESG-Risiken. ESG-Kriterien werden in die Anlagetätigkeit miteinbezogen, ohne die Vorsorgeziele zu gefährden. Die Grundsätze für die nachhaltige Kapitalanlage sind im Anlagereglement verankert.

Knapp 60 Prozent der gesamten Vermögensanlagen sind in börsengehandelten Aktien und Obligationen angelegt. Bei sämtlichen Anlagen werden Nachhaltigkeitskriterien angewendet.

Die Mandatsvorgaben für die Verwaltung der Obligationen CHF enthalten einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz. Dieser beinhaltet sowohl den Ausschluss von Unternehmen mit hohen ESG-Risiken als auch die gezielte Auswahl von Unternehmen mit guter Nachhaltigkeitsleistung. Die mandatierten Vermögensverwalter streben eine um mindestens 20 Prozent tiefere CO²-Intensität als die Benchmark und eine Übergewichtung von mindestens 20 Prozent in Green Bonds an. Die in den Obligationen CHF eingesetzten Kollektivanlagen verfolgen vergleichbare Ziele.

Bei den Aktien Ausland und den EUR-Unternehmensanleihen sind die Vorgaben zur Nachhaltigkeit über massgeschneiderte Benchmark-Indizes umgesetzt, welche von den Vermögensverwaltern repliziert werden. Die verwendeten Indizes kombinieren den sogenannten «Best-in-Class»-Ansatz mit Titelausschlüssen: Sie selektionieren aus allen Branchen diejenigen Unternehmen, welche die besten Nachhaltigkeitsleistungen im Vergleich zu ihren Branchenkonkurrenten erbringen. Zudem sind weitreichende Ausschlüsse im Sektor der fossilen Energien (thermische Kohlekraft und unkonventionelles Öl und Gas) und von Unternehmen mit Tätigkeiten in anderen kontroversen Geschäftsfeldern (Waffen, Kernenergie, Tabak, Alkohol, Glücksspiel) eingebaut.

Die Anlagevorgaben der PKGR schliessen generell Anlagen von Unternehmen aus, die in der Entwicklung, der Herstellung, der Lagerung oder dem Vertrieb von nuklearen, biologischen und chemischen Kampfstoffen und Waffen, Anti-Personenminen, Streumunition, blindmachenden Laserwaffen, nichtentdeckbaren Splittern, Brandwaffen und Uranmunition tätig sind. Dabei wird der vom Schweizer Verein für verantwortungsvolle Kapitalanlagen (SVVK) publizierten Ausschlussliste gefolgt, welche sich zum Branchenstandard entwickelt hat.

Die PKGR ist bei den Aktien ausschliesslich in Kollektivanlagen investiert. Ihr werden dabei keine Aktionärsrechte eingeräumt. In den Aktienfonds werden die Stimmrechte jedoch durch die Fondsleitungen systematisch nach Regeln ausgeübt, welche zum Ziel haben, die Interessen von Minderheitsaktionärinnen und -aktionären zu schützen, Interessenkonflikte zu vermeiden und die Unabhängigkeit des höchsten internen Kontrollorgans zu stärken («best-in-class»-Stimmrechtsregelwerk).

Die UBS verwaltet mit den indexierten Aktienfonds über 92 Prozent des Aktienportfolios der PKGR. Der verbleibende Aktien-Anteil ist hauptsächlich in Fonds der GKB oder der Swisscanto investiert, wo die Stimmrechte aktiv durch die Swisscanto wahrgenommen werden. UBS und Swisscanto publizieren über ihre Proxy-Voting-Dashboard, wie sie abgestimmt haben. Mit einem jährlichen Stewardship-Bericht geben sie zudem einen Einblick in ihre Abstimmungs- und Engagement-Aktivitäten.

UBS (Proxy-Voting-Dashboard / Stewardship-Berichte)
Swisscanto (Proxy-Voting-Dashboard / Stewardship-Berichte)

Die PKGR ist seit mehreren Jahren Mitglied der Ethos Engagement Pools Schweiz und International. In den beiden Dialog-Pools der Ethos Stiftung werden die Kräfte von rund 200 schweizerischen Pensionskassen und anderen steuerbefreiten Institutionen mit einem Vermögen von ungefähr 400 Milliarden Franken gebündelt. Der Pool Schweiz steht im Namen der Mitglieder im Dialog mit den 150 grössten kotierten Schweizer Unternehmen und nimmt somit indirekt Einfluss auf ihre Geschäftspolitik. Über ihre Pool-Mitgliedschaft nimmt die PKGR aktiv an über 50 internationalen Kollektiv-Kampagnen teil.

Die ESG-Gesprächsthemen umfassen neben umweltbezogenen Aspekten (Klimawandel, Biodiversität) auch soziale Belange wie Menschenrechte und Arbeitsbedingungen sowie eine gute Unternehmensführung (Aktionärsrechte, Vergütungen). Ziel des Dialogs ist es, die Unternehmen für die angesprochenen Themen zu sensibilisieren und ihren Unternehmenswert langfristig zu steigern.

Die Engagement-Grundsätze (Policy) und die jährlichen Tätigkeitsberichte für die Engagement Pools Schweiz und International sind auf der Ethos-Internetseite verfügbar.

Der strategische Anteil von Immobilien am PKGR-Gesamtvermögen beträgt rund 30 Prozent. Anlagen im direkten Besitz der PKGR (Direktanlagen) machen etwa zwei Drittel des Immobilienportfolios aus. Ein Drittel ist in Kollektivanlagen investiert. Die Immobilien-Direktanlagen sind für die PKGR die wichtigste Anlagekategorie, wenn es um eine umwelt- und sozialrelevante Wirkung geht. Als Eigentümerin von 65 Liegenschaften respektive rund 1300 Mietwohnungen, sechs Seniorenzentren im Bereich betreutes Wohnen und Pflege sowie Büroflächen und Gewerberäumen (Stand 31.12.2025) verfügt die PKGR über ein grosses Potenzial.

Bei einer nachhaltigen Immobilieninvestition geht es im Kern darum, Liegenschaften ressourcenschonend, energieeffizient und sozial verträglich zu entwickeln und zu modernisieren. Die PKGR achtet zum Beispiel auf einen niedrigen Energieverbrauch, den Einsatz erneuerbaren Energien, nachhaltige Baumaterialien und eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Neben diesen ökologischen Aspekten spielen auch wirtschaftliche Überlegungen eine wichtige Rolle. Nachhaltige Immobilien sind langfristig wertstabiler, weisen geringere Betriebskosten auf und sind attraktiver für Mieterinnen und Mieter. Gebäude, die den heutigen Umweltstandards entsprechen, sind auch weniger abhängig von schwankenden Energiepreisen und resilienter gegenüber den sich laufend verschärfenden gesetzlichen Vorschriften. Sie sind damit werthaltiger und minimieren das Risiko.

Die PKGR ist seit 2023 Mitglied im Swiss Sustainable Real Estate Index (SSREI), welcher der umfassenden nachhaltigkeitsspezifischen Bewertung des gesamten Immobilienbestandes dient. Dadurch verfügt sie über eine sehr gute und breite Datenbasis ihrer Immobilien in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.

Mit der neuen Web-Applikation «CO²mpass» und der Implementierung der vorhandenen Daten hat die PKGR ihre Nachhaltigkeitsplanung 2025 auf ein nächstes Level angehoben. Der neue Nachhaltigkeits-Kompass erlaubt eine detaillierte Massnahmen- und Investitionsplanung über das gesamte Portfolio hinweg und hilft dabei, die in der Immobilienstrategie definierten Nachhaltigkeitsziele zu überwachen. Damit ist ein entscheidender Schritt von der Analyse zur aktiven Steuerung vollzogen. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigen: Eine strukturierte, datenbasierte Portfoliosteuerung erhöht die Planungssicherheit, verbessert die Investitionseffizienz und reduziert langfristige Klimarisiken im Portfolio. Gleichzeitig werden Zielkonflikte zwischen Wirtschaftlichkeit und Klimapfad frühzeitig sichtbar und aktiv steuerbar.

Die PKGR unterstützt die Klimaziele des Bundes basierend auf dem Pariser Klimaabkommen und verfolgt mit ihren Immobilienanlagen das Nettonullziel bis 2050. Auch sämtliche eingesetzten Immobilien-Kollektivanlagen richten ihre Aktivitäten nach dem Zielpfad «Netto Null 2050» aus. Die mandatierten Vermögensverwalter verfolgen dieses Ziel mit einem ganzheitlichen ESG-Ansatz, der in die operativen und strategischen Prozesse integriert ist. Die PKGR steht mit ihnen im aktiven Dialog und strebt in den Kollektivanlagen einen Nachhaltigkeitsstandard an, der mindestens jenem der Direktanlagen entspricht.

 
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